Ihr Ansprechpartner: Audrey Benke

Neue RTF-Konzeption

Sprachfähigkeit gegenüber den Bankenaufsicht!

Der neue RTF-Leitfaden ist nunmehr seit zwei Jahren in Kraft gesetzt. Wenngleich der bisherige Going-Concern-Ansatz durch den Annex weiterhin gedeckt ist, interessieren sich die Aufsichtsbehörden bereits regelmäßig für den Umsetzungsstand der "neuen Welt" mit ökonomischer und normativer Perspektive und deren Auswirkungen auf die Risikotragfähigkeit. Seinen Ursprung hat dies insbesondere in einer Empfehlung, welche die BaFin bereits 2018 im Anschreiben zum RTF-Leitfaden an die Verbände der Kreditwirtschaft ausgesprochen hat:

"Banken, die die bisherigen "Going-Concern"-Ansätze weiter nutzen möchten, sollten

    sich aber schon heute Gedanken darüber machen, wie die neuen Ansätze sinnvoll in eigene Risikotragfähigkeitskonzepte transformiert werden können. Es ist zu erwarten, dass die Zukunft dieser "Going-Concern"-Ansätze, auch vor dem Hintergrund der aus meiner Sicht berechtigten Harmonisierungsbestrebungen innerhalb des SSM, wohl eher zeitlich begrenzt sein dürfte (…)".

     

    Einen Methodenwechsel von technischen Umsetzungslösungen und Unterstützung der Verbände abhängig zu machen, ist das Eine. Bereits jetzt aber die Folgen für eigene Risikotragfähigkeit, Kapitalausstattung und -allokation abschätzen zu können, das Andere - insbesondere, nachdem der Zeitpunkt des Methodenwechsels wohl in Ihren Kapitalplanungszeitraum fallen dürfte.

    Aufgrund der ausgesprochen positiven Resonanz und basierend auf den Erfahrungen aus bereits durchgeführten Beratungsprojekten bieten wir Ihnen an, gemeinsam mit Ihren Spezialisten im Rahmen eines 2-Tages-Workshops

    • für die ökonomische Perspektive eine individuelle, indikative Abschätzung von Risikodeckungsmassen und barwertigen Risikopotenziale vorzunehmen
    • für die normative Perspektive eine Qualitätssicherung des Planszenarios sowie eine indikative Abschätzung der Kapitalanforderungen im Adversen Szenario zu erarbeiten
    • den Umsetzungsaufwand für den Methodenwechsel transparent zu machen
    • die Ergebnisse im Vorstand vorzustellen und zu diskutieren.

     

    Worin liegt Ihr Nutzen?

    • Sprachfähigkeit gegenüber der Bankenaufsicht (Aufsichtsgespräch, 44-er Prüfung) in Bezug auf die Auswirkungen des Methodenwechsels (im Sinne einer nachvollziehbaren Tendenzaussage)
    • Sicherheit auf Management- und Fachebene in Bezug auf die neuen aufsichtsrechtlichen Anforderungen
    • Klarheit über den künftiger Engpassfaktor: ökonomische Perspektive oder normative Perspektive?
    • Weitblick: Vermeidung von Fehlsteuerungsimpulsen (Kapitalausstattung, Kapitalallokation)aus dem - tradierten - Going-Concern-Ansatz durch Transfer in die neue RTF-Welt


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    Die Berater zeichneten sich durch eine hohe fachliche Expertise und einen hohen Praxisbezug aus. Alle relevanten Themen wurden nicht nur oberflächlich beleuchtet, sondern in der erforderlichen Tiefe behandelt.

    Dr. Arne Fischer (zum MaRisk-Check)
    Sparkasse Harburg-Buxtehude

    Ausblick auf unsere nächsten Veranstaltungen

    17. Juni 2020 Webinar
    12. Oktober 2020 Frankfurt